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25.01.2005
Berliner Zeitung

Für die sanierte Platte gibt's gute Noten

Umfrage unter Mietern - von Birgitt Eltzel

HELLERSDORF. Die Hellersdorfer geben dem Wohnen in ihren Kiezen gute Noten: Bei einer Mieterbefragung der Stadt und Land/ Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf (WoGeHe) bewertete die Mehrzahl der 1 333 Teilnehmer die Wohnzufriedenheit als hoch. Besonders gut weg kommen die komplett sanierten Viertel. Wo Häuser nur teilweise saniert sind - beispielsweise noch fensterlose Bäder und Küchen haben, die Gebäude ohne Fahrstühle sind - gibt es dagegen Kritik. Bemängelt wird auch mangelnde Sauberkeit in öffentlichen Grünanlagen und an Haltestellen von Bussen und Bahnen.
Wie Stadt und Land-Chef Rudolf Kujath gestern mitteilte, ist seit 2003 die Leerstandsquote in den Plattenbauten von 14 Prozent auf zehn Prozent gesunken. Der Wegzug aus Marzahn-Hellersdorf sei beinahe gestoppt, sagte Stadtentwicklungs-Staatssekretärin Hella Dunger-Löper. Verließen 1997 noch jährlich rund 10 000 Menschen den Bezirk, sind es jetzt etwa 3 000. Neue Bewohner kommen vor allem aus den östlichen Bezirken und aus Brandenburg.
Die WoGeHe hat 6 000 ihrer 17 000 Plattenbauwohnungen komplett saniert. Die meisten bekamen Bäder und Küchen mit Fenstern sowie Fahrstühle. Bei künftigen Umbauprojekten geht der Trend auch zu kleineren Wohnungen mit neuen Grundrissen, denn nur noch in 21 Prozent der Haushalte leben Kinder im Alter bis 14 Jahren. 1990/91 waren es noch 62 Prozent. (el.)

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